Die Vorbereitung für unser Pfingstturnier laufen bereits seit kurz vor Weihnachten. Im Januar ging die Ausschreibung raus und kurz danach bekamen wir die ersten Anmeldungen. In 2017 führten wir das Turnier an Pfingsten bereits zum 15. Mal durch. In den vergangenen Jahren haben wir daher reichlich Erfahrungen gesammelt, die uns bei den Vorbereitung sehr helfen, auch an alles zu denken. Auch hat ein Jeder von uns seine Lieblingsaufgaben, die gerne jedes Jahr wieder übernommen werden. Anmeldeschluss war der 15. Mai. Aber auch Samstag vor Pfingsten kamen noch 2 Anfragen nach einem freien Platz. Tatsächlich hatten wir noch freie Plätze auf Scheiben mit den passenden Entfernungen und konnten den beiden zusagen. Klaus-Dieter tippt die angemeldeten Teilnehmer gleich in ein Programm ein. Damit hat er stets den Überblick, was noch frei ist. Die Datenbank wird am Pfingstsonntag morgens noch einmal aktualisiert, damit die letzten An- und Abmeldungen noch einfließen können. Mit diesen Daten werden die Startliste und die Schießzettel aktuell ausgedruckt. 90 Gäste waren angemeldet. Mit ein paar tagesaktuellen Absagen starteten 81 Schützinnen und Schützen zu den Wettkämpfen. Am Samstag ging das Aufbauen um 9:00 Uhr los. Werner, Reinhard und ich machten uns daran, den Platz auszumessen und einzuteilen. Anschließend wurden die Markierungen für die Standplätze der Scheiben auf dem Rasen markiert und mit Kreide die erforderlichen Linien markiert. Jetzt konnten die Scheiben aus der Garage geholt und aufgestellt werden. Auch die Scheiben aus der Halle mussten in 2 Touren zum Platz transportiert und aufgestellt werden. Insgesamt hatten wir 26 Scheiben aufgebaut. Die PC-Technik bauten wir dieses Mal im Keller auf. Oben hatten wir wie immer am Tresen das Büffet aufgebaut. Im großen Raum stellten wir ein paar Tische auf für einen kleinen Flohmarkt. Ein Jeder kann dort Bogensportartikel hinlegen, die er gerne verkaufen möchte. Die Einkäufe erledigte Kerstin. Die benötigten Mengen sind uns aus den Vorjahren bekannt und werden je nach Anmeldungen angepasst. Die Medaillen waren nach den Anmeldungen und Einteilung der Klassen bei den Husumer Werkstätten bestellt. Die Wurst für den Grill wurde am Nachmittag von meinem netten Nachbarn sogar direkt auf den Platz geliefert. Noch Tische aufbauen und die Absperrbänder befestigen und der Platz war bereit für den Ansturm. Am Sonntag hatten wir uns um 7:00 Uhr zum verabredet. Als Klaus-Dieter zum Aufschließen kurz nach 6:30 Uhr ankam, stand Reinhard schon da. Der frühe Vogel … oder wie lautet der Spruch? Sofort hatte jeder seine Aufgabe begonnen und ohne viel Hektik waren wir um kurz nach 8:00 Uhr fast fertig, als die ersten Teilnehmer ankamen. Der Kaffee war gekocht und die Brötchen geschmiert. Wir hatten auch mal die Ruhe, die Gäste zu begrüßen und in Ruhe noch etwas zu essen, bevor das Turnier losging. Werne und Holger waren zur Bedienung der Ampel eingeteilt. Holger hatte eigens Seitenwände für den Pavillon beschafft, damit es dort drunter nicht immer so zieht. Als Gast war wieder Dennis Baldin bei uns. Er betreibt ein Geschäft zur Herstellung von Bogensehnen und stellte in einem Zelt seine Angebote aus. Er spendete 3 Sehnen, die wir in einer Sonderauswertung unter den besten Schützen einiger Klassen am Ende ausloben konnten. Auch aus Dänemark waren wieder Gäste angereist. Sie kamen als Erste morgens an. Zur Begrüßung um 10:00 Uhr war für die Gemeinde Mildstedt unser Bürgermeister Bernd Heiber und für den Vereinsvorstand Maike Wittern bei uns. Vormittags war das Wetter durchwachsen, kühl und ab und zu kamen ein paar wenige Tropfen Regen herunter. Nach dem 2. Durchgang wurden die Wolken vom auffrischenden Wind weggepustet und die Sonne kam hervor. Ohne Zwischenfälle konnten wir die 3 Durchgänge durchführen. Zur Auswertung der Ergebnisse lief noch alles glatt. Nur Urkunden konnten wir durch technische Schwierigkeiten keine drucken. Kurzerhand schrieb Kerstin mit einem Filzstift wenigstens für die Schüler und Jugendlichen die Urkunden per Hand aus. Von den erwachsenen bekam wir später das Feedback, dass es überhaupt nicht schlimm war, keine Urkunden zu bekommen. Medaillen waren durch späte Abmeldung noch 4 Stück übrig. Fast eine Punktlandung. Schön war auch, dass fast alle Gäste bis zur Siegerehrung dablieben. Es ist einfach eine schönere Kulisse für die Geehrten, wenn möglichst viele Beifall spenden. Neben der Siegerehrung bauten die anderen bereits ab. Um ca. 19:30 Uhr waren wir mit allem fertig und konnten uns noch kurz zusammensetzen zur Manöverkritik. Kurzum, es war wieder ein gelungenes Turnier. Nicht nur ich, sondern auch andere hatten das Empfinden, dass wir diesmal nicht so eingespannt waren und während des Tages auch viel Zeit hatten, uns um unsere Gäste zu kümmern. Nur gut, nächstes Jahr ist wieder Pfingsten.       Gerhard Hornef

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